Salinental.net geht online
Pressemitteilung
Bad Kreuznach. Bad was? Genau. Da liegt das Problem. Eine weitere Kurstadt im an Kurstädten reichen Deutschland. Hätte die Stadt doch nur ein attraktives Alleinstellungsmerkmal. Moment: Das hat sie – mit dem Salinental. Sie nutzt es aber nicht als solches. Das ändert sich jetzt. Ohne die finanziell zu kurz gehaltenen Stadt-Touristiker:innen. Mit der Seite www.salinental.net.
Das Salinental: Ein 37 Hektar großer Park mit den Kurgebieten von Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg an seinen Flanken, durchzogen von der Nahe, begrenzt von Steilwänden und Weinbergen. Dort stehen acht Gradierwerke. Riesige Holzbauten, wo salzhaltige Sole über Schwarzdorn verrieselt wird. Einst als Industrieanlage zur Salzgewinnung angelegt, sorgen sie heute für eine frische Meeresbrise im Tal. Erfrischend und gesund. Lungenfachärzt:innen loben das Kleinklima, Einheimische wie Tourist:innen, die es bereits entdeckt haben, lieben es. Nur: Kaum jemand anderes kennt es.
Im vergangenen Jahr war dieser einmalige Park in Gefahr. Denn ein übereifriger Bürgermeister, Wolfgang Heinrich (parteilos), schlug vor, doch einfach ein Gradierwerk (ausgerechnet das denkmalgeschützte) verfallen zu lassen, um es dann später abzureißen. Denn Gradierwerke erhalten geht ins Geld. Und zwar kräftig.
In Bad Kreuznach hat das Abreißen fast schon Tradition: von dem über einem Dutzend Gradierwerken, die einst im Salinental standen, sind die heute noch acht übrig. Doch gegen die Sparmaßnahme regte sich Widerstand – unter anderem in Form einerBürgerinitiative.
Auftritt Progressives Bad Kreuznach (PBK), eine kleine, linke Wähler:innengruppierung mit einem Sitz im Stadtrat von Bad Kreuznach. Wie das so ist bei kleinen Gruppierungen: Ihre Vorschläge werden gerne überhört, ins Leere laufen gelassen. Ihre Idee: Mit dem Alleinstellungsmerkmal werben. Und zwar nicht als eine Attraktion unter vielen, sondern mit dem Salinental im Zentrum. So wird der Tourismus gestärkt, so wird mehr Geld generiert, so werden die Kosten für die Gradierwerke besser kompensiert.
Jedoch: Die Tourismus- und Marketing GmbH (GuT) der Stadt stieg nicht darauf ein. Das liegt daran, dass Bad Kreuznach von ihr als Ganzes vermarktet wird – und wohl auch daran, dass die Mittel der GuT seit Jahren gedeckelt und damit ihre Möglichkeiten begrenzt sind. Mehraufwand ist da nicht drin. Zudem: Mit Brückenhäusern, Bäderhaus und Co. hat die Kurstadt samt ihrem Kurstadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg auch einiges anderes zu bieten. Vom Bad Kreuznacher Standpunkt aus kann die GuT-Strategie Sinn ergeben.
Jedoch – und das war von Anfang an die PBK-Kritik – nicht aus der Sicht derer, die man ansprechen will. Während man mit Salinental, Meeresbrise, Parklandschaft und Gesundheit noch eine sich klar abhebende Marke aufbauen könne, „kann man es mit Bad Kreuznach allein eben nicht“, sagt PBK-Stadtratsmitglied Stefan Butz. Denn wie sich damit abheben gegen die vielfältige kurstädtische Konkurrenz der Umgebung?
Für Erholung suchende Frankfurter, Kölner, Saarbrücker oder Karlsruher seien die um die Ballungsräume liegenden Kurstädte nur schwer unterscheidbar – auch, was ihre jeweiligen Vorzüge betreffe. „Entweder Ort und Attraktion sind verknüpft wie Trier und die Porta Nigra, der Ort ist die Attraktion wie das auf Weinseligkeit getrimmte Rüdesheim am Rhein oder der Ort verblasst hinter der Attraktion wie das Dorf Wierschem hinter der Burg Eltz“, verdeutlicht Butz. Dass sich über den Ort, also Bad Kreuznach, die Attraktion und damit das Alleinstellungsmerkmal, also das Salinental erschließe sei jedoch wenig wahrscheinlich.
Da die GuT jedoch aufgrund ihrer politisch gewollten, eingeschränkten Handlungsfähigkeit mehr nur schwer leisten kann , machen Butz und die PBK nun selbst auf Touristiker. Und haben fürs Salinental die grundlegenden Werbemittel erstellt: Schicke Salinental-Webseite, verknüpft mit entsprechenden Facebook-, Instagram- und Twitter-Konten. „Gerade auf Social Media läuft zu wenig übers Salinental“, berichtet Butz. Das PBK-Team will das nun ändern, bessere Like- und Zugriffszahlen generieren als die offiziellen Seiten – um so zu überzeugen. Die lokalen Touristiker:innen wie die Tourist:innen.
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Eine Antwort
Hallo,
ich möchte dass das Salinental so bleibt wie es ist und bin bei der Spendenaktion dabei